Die Anzahl von Elektroautos im deutschen Straßenverkehr steigt kontinuierlich an. Ein eindeutiges Indiz dafür, dass die Elektromobilität sprichwörtlich an Fahrt gewinnt. Damit einhergehend kommt der Ausbau der Ladeinfrastruktur ebenfalls mit großen Schritten voran. Allein in Deutschland stehen circa 41.700 öffentliche Ladepunkte zur Verfügung, europaweit sind es sogar circa 140.000. Tendenz steigend.

Im Fahrwasser dieser Entwicklung hat das REMSTALWERK in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Kernen ENERGIE To Go-Wallboxen an den Standorten Stettener Straße 18 (Rathaus), Kirchstraße 25 sowie Weinstraße 10 in Betrieb genommen und somit einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der örtlichen Ladeinfrastruktur geleistet. Alle drei ABL-Wallboxen verfügen über zwei Ladestecker vom Typ 2 mit einer jeweiligen Leistung von bis zu 11 kW. „Getankt“ wird ausschließlich Ökostrom vom REMSTALWERK aus 100 Prozent Wasserkraft, was die E-Mobilität in Kernen emissionsfrei und nachhaltig macht.

Vielfältige Bezahlmöglichkeiten

Für Fahrer von Elektrofahrzeugen stellt sich natürlich die Frage, welche Möglichkeiten zum Laden und Bezahlen vor Ort zur Verfügung stehen. Diese sind sehr vielfältig und frei gestaltet. Deshalb spielt das individuelle Nutzungsverhalten eine große Rolle bei der Wahl der passenden Variante.

Für geneigte Stammkunden bietet sich die ENERGIE To Go-Ladekarte vom REMSTALWERK an. Die Kosten betragen dann 26,99 Cent/kWh (zzgl. 0,10 Euro/Minute bei DC-Schnellladungen ab der dritten Stunde) bei einer monatlichen Grundgebühr von 2,99 Euro. Selbstverständlich lässt sich die Ladekarte nicht nur an den Wallboxen in Kernen nutzen, sondern europaweit an zahlreichen weiteren Ladesäulen im Verbund von ENERGIE TO GO und ladenetz.de sowie bei Roamingpartnern (z. B. EnBW, Vattenfall). Darüber hinaus profitieren Kunden des REMSTALWERKs mit einem Naturstrom-Tarif doppelt. Zum einen vom günstigen Ladestrom und zum anderen von einer Förderung in Höhe von 0,50 Cent/kWh auf ihren Haushaltsstrom. Für weitere Informationen rund um ENERGIE TO GO und die Konditionen sowie für Informationen zu den Bedingungen der Förderung steht Ihnen das REMSTALWERK unter 0800 0542542 (gebührenfrei) gerne zur Verfügung.

Der Gelegenheitslader nutzt die Direktzahlung mit der Lade-App von Wirelane in Verbindung mit dem QR-Code auf der Wallbox. Mit einer Startgebühr von 0,99 Euro pro Ladevorgang und einem kWh-Preis von 26,99 Cent kann auch ohne Ladekarte „getankt“ werden. Bezahlt wird in diesen Fall einfach per Paypal oder mit einer VISA-Karte.

Besitzer einer Ladekarte von so genannten Roamingpartnern (z. B. EnBW, Vattenfall) dürfen die Wallboxen als Gast ebenfalls bedenkenlos nutzen. Dabei gelten jedoch die Konditionen des jeweiligen Vertragspartners.

Ausbau der Strom-Lademöglichkeiten vorantreiben

Bei der Einweihung am Montag, 28. Juni 2021, waren sich Bürgermeister Benedikt Paulowitsch und Gabriele Laxander, Geschäftsführerin des REMSTALWERKs, einig: „Der Ausbau öffentlicher Ladestationen ist unser gemeinsamer Beitrag zur Energiewende“, so Gabriele Laxander. „Ich bin froh, dass wir die Anzahl der Ladepunkte in Kernen heute vervierfachen konnten. Wir müssen diesen Ausbau jedoch in den nächsten Jahren weiter konsequent vorantreiben. Die Antriebstechnologien und auch die Mobilität als Ganze werden vielfältiger, worauf wir als Kommune reagieren müssen“, so Bürgermeister Paulowitsch.

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Benedikt Paulowitsch, Bürgermeister Kernen, Ralf Bulling, Sachgebietsleiter Tiefbau , Gabriele Laxander, Geschäftsführerin Remstalwerk, Thomas Schmidt, Leitung Stromnetz Remstalwerk (v .l n. r.)