REMSTALWERK renoviert Fassade des Umspannwerks Winterbach

Seit kurzem strahlt die Fassade des Winterbacher Umspannwerks in der Kanalstraße in neuem Glanz. Von außen ist nicht viel zu sehen. Doch was steckt hinter dieser Fassade, auf dem ganz groß das Logo vom REMSTALWERK prangt? Gelbe dreieckige Warnschilder mit schwarzem Blitzsymbol deuten darauf hin, dass „Spannung“ in der Luft liegt.

Das Umspannwerk gehört zu den wichtigsten Gebäuden in Winterbach. Das REMSTALWERK versorgt vier Gemeinden, die in drei Netzgebieten liegen. Winterbach und Teile von Remshalden bilden eines dieser Netzgebiete. Entsprechend wird Winterbach komplett über das Umspannwerk im Ort versorgt. Wie bei örtlichen Verteilernetzen üblich, handelt es sich um eine Innenraumanlage, während in überregionalen Netzen Freiluftanlagen zum Einsatz kommen. Von einer Mittelspannungsleitung werden 30.000 Volt zugeführt, die zu 10.000 Volt umgespannt werden. Das Ganze erledigt ein Transformator, kurz Trafo genannt. Er hat eine Leistungskapazität von 20 Millionen Watt, also 20 Megawatt.

Alle Betriebsmittel sind doppelt vorhanden, daher gibt es zwei Trafos. Sollte einer gewartet oder repariert werden, springt der jeweils andere ein. Dadurch wird eine lückenlose und zuverlässige Versorgung der Bevölkerung und Unternehmen mit Strom gewährleistet. Und dies weitgehend automatisch. Die Fassadenrenovierung am Umspannwerk Winterbach war nur der Anfang. Demnächst werden Aktualisierungen der Betriebsmittel vorgenommen, damit das Umspannwerk für die Zukunft gerüstet ist.

Das REMSTALWERK hat die Fassade des Umspannwerks in Winterbach renoviert. Hinter der Fassade steckt „spannende“ Technik. (Foto: REMSTALWERK)