Letzte Masten gefallen: Freileitung zwischen Winterbach und Engelberg abgebaut

Zwischen Winterbach und Engelberg hat das REMSTALWERK von Omexom GA Süd die Freileitung des Mittelspannungsstromnetzes abbauen lassen. Die nicht mehr benötigten Holzmasten standen hauptsächlich auf Wiesenflächen. In Engelberg nahe des Mönchsklingenwegs fiel der Letzte von ihnen nun ebenso wie ein Betonmast, der auf einer Wiese nahe des Winterbacher Ortsrands oberhalb des Mönchsklingenbachs stand.

Die Freileitung wurde im Vorfeld von einem Erdkabel ersetzt, das im März verlegt wurde und bereits in Betrieb ist. Ein Vorteil von Erdkabeln ist, dass sie im Gegensatz zu Freileitungen keinen Witterungseinflüssen oder umstürzenden Bäumen ausgesetzt sind. Dadurch verbessert sich die Versorgungsicherheit.

Die Verlegung der neuen Mittelspannungsleitung erfolgte parallel zum Glasfasernetzausbau des Telekommunikationsanbieters sdt.net AG. Als dritte Partei nutzte die Gemeinde Winterbach die Aufgrabung, um auf der Trasse im gleichen Zug Leerrohre für künftige Projekte einzusetzen. Die Grabungsarbeiten erfolgten hauptsächlich auf Gemeindegebiet. In Engelberg queren die Leitungen am Mönchsklingenweg ein privates Grundstück, das der Eigentümer dankenswerterweise zur Verfügung stellte.

Zwischen Winterbach und Engelberg standen mehrere sogenannte A-Masten, über die die alte Mittelspannungsfreileitung verlief. (Bild: REMSTALWERK)

Die Traversen, also die horizontal zum Mast verlaufenden Ausleger, sowie die Kabel wurden bereits entfernt. (Bild: REMSTALWERK)
Der Mast wird fast durchgesägt. (Bild: REMSTALWERK)
Im Gegensatz zum Baumfällen, wobei eine keilförmige Kerbe in den Stamm gesägt oder geschlagen wird, in deren Richtung der Baum fallen soll, liegt bei einem Mast der nicht durchgesägte Rest in Fallrichtung. Hier fällt gerade der letzte Holzmast der Freileitung in Engelberg nahe des Mönchsklingenwegs. (Bild: REMSTALWERK)
Der Rest des Masts wird freigelegt. (Bild: REMSTALWERK)
Der Rest des Masts wird aus der Erde geholt. (Bild: REMSTALWERK)
Ein A-Mast besteht aus zwei Masten, die unterirdisch miteinander verbunden sind. (Bild: REMSTALWERK)
Zur Freileitung zwischen Winterbach und Engelberg gehörte auch ein Betonmast. Dieser ist hier im Bild bereits unten größtenteils durchtrennt. Auf einer Seite stützt der Bagger, auf der anderen Seite ist ein Zugseil angebracht (im Bild etwas unterhalb der Mastmitte zu erkennen). (Bild: REMSTALWERK)
Ein Zug am Seil und der Betonmast fällt. (Bild: REMSTALWERK)
Der Mast fällt wie geplant. (Bild: REMSTALWERK)
Unten hängt der Betonmast noch an einigen Stahlelementen. (Bild: REMSTALWERK)

Die Stahlelemente müssen noch vom im Boden verbleibendenden Teil getrennt werden. Der Mast selbst wurde im Anschluss noch zersägt und dann in Einzelteilen abtransportiert. (Bild: REMSTALWERK)